Klarmachen!

CDU/CSU und SPD ruinieren unsere Gesellschaft.

Beihilfe erhalten sie von den Gender-Feministinnen, von der Schwulen- und Transenlobby, den Umwelt- und Tierschützern. Nicht, dass nicht jede dieser Gruppierungen berechtigte Anliegen hätte. Doch in dieser massiven Übertreibung ist es Beschäftigungspolitik, die von unseren tatsächlichen Problemen ablenkt. Die Forderung nach Quoten in Aufsichtsräten bewahrt keine allein erziehenden Mutter vor der Armut, weder jetzt noch im Alter.

Die gemeinste Art der Beschäftigungspolitik ist jedoch die Antifa. Durch sie nämlich wird jede Gesellschaftspolitik zunichte gemacht. Für sie zählt einzig, zu irgend welchen Demonstrationen bedeutungsloser Neo-Nazi-Trupps zu rennen oder gar eingebildeten Nazis hinterher zu rennen. Wäre dies von ‚bösen‘ Kapitalisten erfunden worden, es wäre eine geniale Erfindung. Denn durch die Antifa wird die Linke nicht nur gespalten, sie wird auch von politischer Arbeit durch Selbstzerfleischung abgelenkt.

Und am dollsten ist es gar, wenn antideutsche Antifanten auch noch verbieten wollen, das Finanzkapital anzugreifen, weil viele bekannte Finanzkapitalisten Juden sind. Sagt: wen interessiert es, ob ein Finanzkapitalist Jude ist oder nicht? Hier ist der eine, der es ist, nicht besser als der andere, der es nicht ist.

„Divide et impera“, erkennt das alte Prinzip. Löst Euch von Spaltern, die nicht nur Euch, sondern dem Ganzen schaden.

Löst Euch. Das heißt nicht, bekämpft sie, verfolgt sie, beschäftigt Euch mit ihnen. Das heißt: lasst sie einfach links liegen und beachtet sie nicht. Alles andere verhilft ihnen nur zu weiterem Erfolg. Nur in ganz seltenen Fällen, wenn sie wirklich Einfluss direkt bei Euch haben, solltet Ihr ein paar saftige Bemerkungen fallen lassen. Doch bevor Ihr etwas sagt, vergewissert Euch, welche Bedeutung denen ihr Laden überhaupt hat. Wenn er nur von Eurer Beachtung lebt – denn lohnt sich das nämlich nicht.

Weise ist nur, das Wesentliche zu erkennen.

Bildungspolitik ist es nicht.
Auch, wenn Bildung ein Menschenrecht ist, das es unbedingt zu verteidigen gilt.
Doch die Vielzahl an Praktikanten, an erniedrigten erstklassigen Uniabsolventen, die als überqualifiziert vor jede Tür gesetzt werden, an Akademikern, die womöglich auch noch von den Jobcentern in die miesesten Büro- oder Busfahrertätigkeiten bugsiert werden – oh ja, davon kenne ich einige – zeigt, es ist ein Menschenrecht, doch dieses Menschenrecht verhilft Euch nicht zu einem menschenwürdigen Leben. Auch Bildung kann missbraucht werden, dazu, dass der eine Arme, der keinen Job findet, sich über den anderen Armen, der auch keinen findet, erhebt und die Solidarität aufkündigt, die unsere Gesellschaft so dringend braucht, ohne die keine Änderung möglich ist.

Wirtschaft. Wer sich damit nicht beschäftigt, damit, sie in = unter (!) unser System zu stellen, kann Gesellschaft und Politik vergessen.

Und Solidarität. Die allein der Masse der Bürger Macht verleiht.
Sie geht weit über Deutschland hinaus.
Ich will Euch ja nicht zu viel auf einmal abverlangen: fangen wir mal mit der europäischen an. Solidarität mit Griechenland.

Das erste, was unsere Regierung versuchte, war die übliche Spaltertaktik: wir können nicht die Menschenwürde so hoch hängen, wie Griechenland es fordert, denn andere EU-Länder haben einen noch niedrigeren Lebensstandard und müssten dann für Griechenland zahlen. Welchen Lebensstandard meinen sie – den der Roma in Bulgarien, Rumänien oder Ungarn? Seit wann interessiert der unsere Regierung? Oder soll ich sagen, seit er dazu dienen kann, die Statistik zu drücken?

Hübsch verschweigen unsere schriftlichen Medien, dass Griechenland durchaus nicht alleine steht. Dass deren Finanzminister Hilfe hatte beim Abfassen seines Antrages an die EU – aus der EU, Hilfe, die Schäuble durch sein geradezu unverschämtes Vorgehen mit vergrätzt hat.
Und wer hilft Schäuble?
Die sozialen Versager anderer EU-Regierungen, die bei einem Erfolg Griechenlands fürchten, von ihren Bürgern genau so abgewählt zu werden, wie die alte, sich dem Finanzkapital brav beugende Regierung.
Was für Referenzen!

Es gilt, dass in der Politik wieder die richtigen Präferenzen gesetzt werden.

“ Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“
Nein, das ist kein Satz für eine nette Fensterdekoration. Das ist ein Grundprinzip, das wir, das deutsche Staatsvolk, unserer Regierung als Grundprinzip vorgeschrieben haben. Das steht in der Ewigkeitsklausel des Grundgesetzes.
Wir brauchen keine Systemveränderung. Wir brauchen die Rückkehr zu den Grundlagen unseres Systems.

Und Schäuble muss gehen.

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